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Das Anti-Schwerkraft Laufband wurde ursprünglich von der NASA entwickelt, um die Fitness von Astronauten, während langen Weltraumflügen, aufrechtzuerhalten. Heute ist es das einzige Laufband, welches ohne störende Aufhängungen oder Einsatz in fremder Umgebung (Wasser) Körpergewichtsentlastungen erlaubt.

Jeder verletzungs- oder verschleißbedingte Einfluss auf eine Muskel-Gelenkeinheit bedingt eine kompensatorische Schonhaltung dieser Einheit. Sowohl eine ärztlich verordnete als auch eine schmerzbedingte Entlastung eines Gelenkes führt zu einer Verminderung des Stoffwechsels, also zu einer Minderung der Versorgung aller beteiligten Strukturen, besonders des Gelenkknorpels, da dieser nicht durchblutet ist und nur durch dosierte Bewegung ernährt wird. Kommt es nun durch schmerzbedingte Bewegungseinschränkungen zu Belastungen nur in Teilbereichen, wird dieser durch häufige Belastung überbelastet, die Schmerzregionen erfahren dagegen eine Minderbelastung. Sowohl eine Über- , als auch Unterbelastung schädigen den Gelenkknorpel, beide Areale werden progressiv geschädigt. Das Anti-Gravitationslaufband ermöglicht durch adäquate Entlastung eine Belastung der Muskel-Gelenkeinheit regional, d.h. im gesamten Bewegungsbereich des Gelenkes. Somit kommt es zu einer ausgewogenen Belastung des Gelenks, was eine optimale Ernährung aller beteiligten Strukturen gewährleistet. Dadurch erfahren die Patienten sowohl unmittelbar nach dem Training ein positives schmerzreduzierendes Erlebnis, als auch langfristig bei natürlicher Vollbelastung, weil nach einigen Trainingseinheiten eine gesteigerte Ernährungssituation/Regeneration der Muskel-Gelenkeinheit stattfindet, die sich in der alltäglichen Belastungssituation schmerzreduziert niederschlägt.